Vollständiges Interview fürs Wahrschauer

Falls einige Leute von Euch das Fanzine WAHRSCHAUER Ausgabe Nr. 47 gelesen haben sollten, dehnen ist vielleicht beim CHEFDENKER-Interview etwas aufgefallen. (jetzt sagt bloß nicht Ihr habt es nicht gelesen)

Mir ist natürlich aufgefallen das das Interview deutlich gekürzt wurde. Schade, aber da kann man nichts machen, wenn der PLatz knapp ist ist halt kein Platz. (Sprich wenn wir keine Anzeige geschaltet hätten wäre etwas mehr Platz gewesen ;-D ) Seltsam war halt nur das zumindest die erste Frage (hier die 3te) fehlte.

 

Fürs copyright: Die interessanten Fragen 1 bis 16 stammen von ULLI (Wahrschauer)und die ausgedehnten Antworten natürlich von den CHEFDENKERN aus dem schönem Kölle.

PS: Die Antwort von Claus auf Frage 7 werden wir evt. als limitierte T-Shirt version rausbringen.

"Vollständiges" Chefdenker Interview Wahrschauer

1.Erzählt mal was zu eurer Bandgeschichte. Also warum gerade ihr, wie kamt ihr auf die Idee etc.

KOLLEGE: Also Claus wollte eine Nachfolgeband zu „Casanova´s Schwule

Seite" klarmachen, weil der Caddy und der Türk wegen den

Wohlstandskindern Majorlabelmäßig genug zu tun haben. Dann hat er ein

grandioses Konzert von den mächtigen DIE THE ATOMAREN ÜBERMENSCHEN

gesehen, bei denen ich auch spiele, und er hat unser Demo aufgenommen,

und mich daraufhin an Bord geholt. Ich habe Disco angeschleppt, weil man

fähige und zuverlässige Leute für eine coole Band braucht, die auch mal

zwei, drei Bier mittrinken können ohne weinen zu müssen. Danach hat der

Claus noch den Matze aus dem Internet gefischt, und wir haben eine

Platte aufgenommen, halt „16 VENTILE IN GOLD". Ende.

CLAUS: Die einzigen Wochentage an denen man aussergewöhnlich viel Geld für Getränke ausgibt sind Freitag und Samstag. In diesem Punkt waren wir uns alle einig. Um diesen Zustand zu ändern haben wir eine Band gegründet. Ich weil ich gerne Auto fahre, die anderen weil sie gerne Bier trinken.

GRAF DISCO: Originelle Frage, über die ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht habe. Kollege meinte, ob ich Bock hätte mit Claus zu musizieren, klar warum nicht, hab das scheiß Hobby ja nur angefangen, um Ladies zu beeindrucken.

KNÜLLERKÖNIG: Mich hat der Claus im Internet bestellt. Ich war gerade nach Köln gezogen und suchte eine Band. Er antwortete auf meine Suchanzeige. Die drei hatten schon fast alles was eine gute Band braucht: Super Texte, einen grandiosen Gitarristen, ein Genie und einen Mann mit „Balls made of steel". Da fehlte nur noch der Trommler. Aber sie brauchten nicht irgendeinen Schlagzeuger, sondern einen gut aussehenden, fähigen Rhythmiker, der aus Ideen echte Knüller macht. Richtige Knüller. Das war dann ja selbstverständlich für mich.

2. Seht ihr euch als Nachfolgeband der Knochenfabrik ?

KOLLEGE: Nein.

CLAUS: Nee – da würde meine Leber nicht mehr mitspielen. Außerdem haben unsere Songs jetzt Gitarrenarrangements. Ein Gitarrenarrangement ist quasi so ne Art „pseudointellektuelle Scheiße" auf musikalischer Ebene und hat was mit Profilneurosen von Musikern zu tun, die ihre Instrumente so gut beherrschen, dass es kein Punkrock mehr ist.

Sowohl im Oktoberfestbierzelt als auch im Deutschpunk gilt ja die goldene Regel, dass alles was man nicht versteht = pseudointellektuelle Scheiße ist. Auch dann, wenn es gar nichts zu verstehen gibt.

GRAF DISCO: Hab in meinem Leben nur ein Knochenfabrik-Konzert gesehen, war gar nicht mal so gut. Und ich verstehe ehrlich gesagt auch gar nicht, warum die so abgefeiert wurden. Klar sind die Texte ganz schön panne und die Musik okay, aber Nachfolgeband? Ja es ist Claus-Nachfolgeband – die wohl nie an Knochenfabrik rankommen werden, na und?

K.K. Chefdenker sind eher als Weiterentwicklung von Haimatmelodie, The Atomaren Übermenschen, Casanovas Schwule Seite und Fat Liar Cat zu sehen.

3. Wie kamt ihr auf den Namen Chefdenker?

KOLLEGE: Gähn. Ich hatte eine lange Liste mit Namen gemacht. Am Ende

blieben noch so unfähige Namen wie „Bügeln mit System" übrig, oder

„Ausgang Ost" und ähnlicher Schrott. CHEFDENKER hat dann von uns den

Zuschlag bekommen.

CLAUS: Kollege hat Fernsehen geglotzt und alle aufgeschnappten Wörter aufgeschrieben, die Bandnamentauglich waren. Keene Ahnung was er da die ganze Zeit gekuckt hat, schätze mal irgendwelche Softpornos, denn es waren Vorschläge wie „reife Frauen ab vierzig" dabei. Ich glaube er hatte einen beschissenen Abend. Ich war für den Vorschlag „eine der Gezeiten" bin aber überstimmt worden.

GRAF DISCO: Ich glaube es gehörten noch „Bügeln mit System" und „Karriere Center" zur engeren Auswahl – also blieb eigentlich kein großartiger Name zur Auswahl.

4. Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben.?

KOLLEGE: Bier steht im Kühlschrank.

CLAUS: Natürlich mit der wohl originellsten Kategorisierung seit der Erfindung des Musikjournalismus: „Wir passen in keine Schublade!"

GRAF DISCO: Poser-Rock? Punkrock? Keene Ahnung.

K.K.: Kölschrock mit Musik.

5. Wie entstehen eure Songs?

KOLLEGE: Claus schreibt die Gesangslinien und die Begleitung, womit der

Hit schon fast steht. Aufbau, Groove, Frickeleien und ähnliche Scheiße

machen wir zusammen im Proberaum.

CLAUS: Ich präsentiere ein Gröhl/ Schrammel-Version eines neuen Songs im Proberaum und nach gar nicht allzu langer Zeit entsteht eine Buffta-fipfip-bumm-Gröhlschrammel-Version, die dann entweder früher oder später auf CD veröffentlicht wird oder auch nicht.

GRAF DISCO: Claus bringt die Idee mit in den Proberaum und trägt diese vor – der Rest hält vor Schmerz die Ohren zu. Tja, am besten kann man das ganze mit nem Schluck Bier überbrücken und dann ran an die Arbeit, hier und da mal ein paar Parts ausprobieren, einfach was drüberspielen. Die meisten Parts stehen nach kurzer Zeit. Feinschliff nach und nach. Welche Lieder es dann tatsächlich bis zur Veröffentlichung schaffen, wird erst in letzter Sekunde entschieden. Und das ist auch gut so.

K.K.: Claus bringt die Idee, Akkordfolgen und Texte. Der Kollege macht aus den Akkordfolgen Musik. Disco und ich formen das Ganze zu einem Hit mit Geschmack und rhythmischen Hintertürchen.

6. Was hört ihr privat so für Musik?

KOLLEGE: Krach mit Geschrei.

CLAUS: Contra D, Stromsperre, drei Besoffskis und grundsätzlich alle Bands, bei der die Gesangsmelodie die Grundtöne der Akkorde doppelt.

GRAF DISCO: Ich glaube, das kann Claus am besten beantworten – hähähä.

K.K.: Ich höre ausschlieslich The Nopes, Socks, D-Sailors und die Band mit dem Hasenvideo.

7. Gibt es irgendetwas, das euch so richtig ankotzt (auf Konzerten, im Leben, politikmäßig, in der Punkszene?)

KOLLEGE: Wenn ich von der Bühne komme, und das Bier ist alle! Hass!

CLAUS: Die Punkszene beschreibt sich in ihren Selbstdarstellungen ja ganz gerne als unglaublich innovativ, kreativ, selbstkritisch und tolerant. Eine Selbsteinschätzung, die im krassen Gegensatz zu Ihrer Musik steht. Ich kenne keine so genannte Subkultur, deren Musik und Text in der Grundstruktur so stereotyp ist wie Punk. Punk greift mit unglaublicher Sturheit auf eine einzige musikalische Tradition zurück: nämlich auf ihre eigene. Im gleichen Atemzug wird paradoxerweise in etlichen Texten die pauschale Ächtung jeglicher Tradition zelebriert. Hilfskonstruktionen wie die oben mehrfach erwähnte „pseudointellektuelle Scheiße" versorgen das Punkrock-Perpetuum-Mobile scheinbar unerschöpflich mit Energie und schützen es vor jeglicher Weiterentwicklung. Die konsequente musikalische Enthistorisierung ist wesentlicher Bestandteil eines Livestyle-Rassismus in dem sich Differenzen bereits an der Haarfrisur entzünden.

GRAF DISCO: Ja, eine Olle und ein Auto. Sollte man alles sofort abschaffen. Erstens nur Probleme und zweitens alles teuer. Auf Konzerten ist bisher alles im groben und ganzen aalglatt gelaufen, teilweise super Veranstalter! Persönlich könnte ich gerne auf die Kloppereien verzichten, macht ne scheiß Atmosphäre, man kann nicht mal in Ruhe sein Bier trinken. Und das nenn ich dann großen Schwachsinn.

K.K.: Prügelnde Mädchen die dabei in mein Schlagzeug fallen.

8. Worauf legt ihr bei euren Shows wert. (könnt ihr euch vorstellen mal Playback zu spielen?)

KOLLEGE: Hä? Wir spielen doch immer Playback. Außerdem klingt alles viel

geschmeidiger wenn ich geschminkt bin.

CLAUS: Ich lege sehr viel Wert darauf, dass meine Gitarre ordentlich geputzt ist. Sobald wir auf einem Major-Label sind, werden wir selbstverständlich eine komplette Playback-Tour durch sämtliche WOM- und Saturngeschäfte mit anschließender Autogrammstunde machen. Und wenn wir genug Geld verdient haben, bringen wir noch ein paar Greatest-Hits Alben raus und tingeln durch Möbelzentren, dann allerdings nur Halbplayback – das ist da so üblich.

GRAF DISCO: Die „Shows" sollen in erster Linie glatt rüberkommen – ganz im Gegenteil zu Knochenfabrik-Konzerten, das macht dann echt nur Spaß, wenn man den Arsch voll hat. Ich persönlich habe nüchtern keinen Spaß an so was. Besoffen sieht das dann natürlich wieder ganz anders aus. Und ich habe noch nie Playback gespielt – würde aber bei einem Angebot niemals nein sagen – man beachte die ganzen geleckten Volksmusik-Spaten. Irgendwie hat das doch was.

9. Wollt ihr mit „Der Mann mir dem Hut" eine bestimmte Botschaft rüberbringen? Wenn ja, welche?

KOLLEGE: Nein.

CLAUS: Der Mann mit dem Hut ist ein mehr oder weniger autobiografischer Text. Ich war als Aushilfsbassist für die Atomaren Übermenschen mit Dominiks Band „die the atomaren Übermenschen" in Torgau und anschließend zwei Tage Komasaufen in Berlin. Dominik ist in Berlin ständig mit seiner E-Gitarre in der Hand rumgelaufen und hat „Konzerte" auf irgendwelchen Verkehrsinseln gegeben. Nachdem wir nämlich einen HÖLLENGIG in Torgau vor genau NULL Zuschauern hingelegt hatten, war Dominik der festen Überzeugung, dass sein eigentliches Publikum in zufällig vorbeifahrenden Autos mit Berliner Kennzeichen sitzt. Achja, und einen Hut hatte er die ganze Zeit auf.

GRAF DISCO: Ja, das der Kollege in Berlin mit der Gitarre auf ner Kreuzung steht und vorbeifahrende Leute anpost. Wahre Begebenheit. Reicht doch als Sinn für nen Text.

10. Gleiche Frage wie 9 zu „Der Sinn des Lebens"

KOLLEGE: Die Botschaft lautet: Es gibt nichts, was einen Mann in seiner

Gier nach Metal und Bier stoppen kann!

DIPLOM PSYCHOLOGE PROF. DR. DR. DR. CLAUS: Es geht darum Langeweile und Monotonie zum Erlebnis zu machen. Ficken und Schlägerei wurde in Analogie zum Todes- und Selbsterhaltungstrieb der Psychoanalyse gewählt (selbstverständlich völlig unterbewusst!). Im Text wird die Aussage, Ficken und Schlägerei sei der Sinn des Lebens wiederholt in unterschiedlich formulierten Sätzen zum Ausdruck gebracht. Dasselbe gilt für das Metal-Riff das trotz seiner Mittelmäßigkeit unangemessen oft in Szene gesetzt wird. Einmal über den galoppierenden Rhythmusgitarren und dann noch mal in anderer Tonlage über den Chorusakkorden. Das hat auch einen psychoanalytischen Hintergrund, da die e-Gitarre ja bekanntlich der verlängerte Schwanz des Sologitarristen ist. Das Gitarrenriff ergießt sich also quasi wie Sperma über das gesamte Lied. Der eigentliche Orgasmus (das Gitarrensolo) wird dadurch zur Potenzstörung.

GRAF DISCO: Ich glaube das ist der erste Song überhaupt – aber Botschaft – ich weijß nit warüm.

K.K.: Nur das eines von Claus´ Lieblingswörtern „einhunderttausend" ist.

11. Habt ihr parallel zu Band noch Berufe, Familie etc?

KOLLEGE: Von CHEFDENKER werden wir nicht satt.

CLAUS: Nö, ich bin seit 22 Semestern Student und kann mir keine Familie leisten, weil ich kein Bafög mehr bekomme.

GRAF DISCO: Student – Familie kommt hoffentlich erst in hundert Jahren, wenn überhaupt. Es gibt erst mal wichtigere Dinge im Leben.

K.K.: Gelegentlich

12. Wie sieht euer Alltag so aus?

KOLLEGE: Genau so stinkend langweilig wie bei jedem anderen auch. Nur

auf Tour wird uns manchmal das überaus große Glück zuteil, mit Groupies

ausgestattet zu werden.

CLAUS: Da ich meinen Alltag individuell gestalte, kann ich das so pauschal gar nicht sagen. In diesem Moment beantworte ich gerade ein Interview.

GRAF DISCO: Aufstehen, Kacken, Kaffee und Zigarette, Vorlesung, Bier trinken, Proben oder Konzerte spielen, Punkten, Schlafen.

K.K.: Neben Schlagzeug spielen kann ich nur noch Essen und Schlafen.

13. Ihr seht ganz schön lieb aus. Ist das Absicht, Protest, Image oder sonst was?

KOLLEGE: Protest gegen absichtliches Image?

CLAUS: Passt doch perfekt zur Musik. Auf der Platte sind sehr viele Liebeslieder. Außerdem kann man uns für goldene Hochzeiten engagieren, da spielen wir dann immer unsere Ballade. Kommt nich so gut, wenn man da mit Nieten im Gesicht aufspielt.

GRAF DISCO: Protest gegen Schwiegersöhne! Was sonst. Blöde Frage.

K.K.: Das Claus suboptimale Frisuren trägt ist Absicht, damit die Audienz mehr auf seine Texte achtet. Aber grundsätzlich sind Musik und Mensch eher als absichtlicher Protest gegen das Image zu sehen.

14. Welche Bedeutung sprecht Ihr diesem Regenschirm Bild und dem Satz „In Bottrop da dröppelt et op de kopp dropp" (ist das irgendwie übersetzbar?) zu?

KOLLEGE: Ins Hochdeutsche übersetzt heißt das: In Bottrop tropft es auf

den Kopf. Das passiert in der Regel, wenn es regnet. Aber das bedeutet

nichts.

CLAUS: Die 16-Ventile-Platte wurde in Bottrop aufgenommen. Irgendwann sind wir Mittagessen gegangen und es hat angefangen zu regnen. Da meinte der Dominik: In Bottrop da dröppelt et op de Kopp drop. Es bedeutet soviel wie: In Bottrop da tröpfelt es auf den Kopf drauf.

Das dämliche Regenschirmfoto scheint ja unheimlich faszinierend zu sein; wir haben 8 verschiedene Buttonmotive gestanzt, eins davon ist das Regenschirmmotiv. Und das ist mit weitem Abstand unser Buttonverkaufsrenner.

GRAF DISCO: Übersetzt: In Bottrop tropft ein Tropf auf den Kopf drauf. Auch eine wahre Begebenheit. Kollege und ich in Bottrop unterwegs um zu Bewerten, da mal wieder Warten angesagt ist. Studioarbeit eben. Zweieinhalb Stunden einspielen und den Rest der Woche Zeit vertreiben. Naja, jedenfalls beim rumlaufen ist dem Kollegen ein Tropf auf den Kopf getropft. Up Platt heißt das dann anders und das haben wir dann vor lauter Langeweile bis zum gehtnichtmehr ausgeschlachtet. Das Sex-Kino war mit 5,10 Euro Eintritt auch wesentlich zu teuer, um sich wirklich wichtigen Dingen hinzugeben.

15. Habt ihr was gegen Goethe, Marx und all diesen lieben schlauen Leute die auf eurer Homepage zu sehen sind?

KOLLEGE: Nein. Die sind mir egal.

CLAUS: Nö, im Gegenteil. Wir wollten geistreiche Punkrock-Argumente wie „Studentenkacke" oder „pseudointellektuelle Scheiße" visualisieren, das ist immer gut für die Credibility. Für die einen ein Denkmal, für die anderen ein Mahnmal.

GRAF DISCO: Nö, Du?

16. Gibt es sonst noch etwas, was man unbedingt über euch wissen sollte? Oder wollt ihr noch ein Statement loswerden? Hier ist die Gelegenheit dazu!

KOLLEGE: Man sollte sich selber viel mehr abfeiern!

CLAUS: In Bottrop da dröppelt et op de Kopp drop.

GRAF DISCO: Kann nur jedem nahe legen, auf Konzerte zu kommen und gerne auch mal was länger zu bleiben, um mal zusammen ein paar Bier zu trinken.


Hier ist sozusagen FERTICH!

Wer bis hier duchgehalten hat!? Glückwunsch du hast es geschafft. Danke für das Interesse Wenn´s zu lang war siehe Kurzfassung WAHRSCHAUER Nr. 47

bis die Tage

Paul

CHEFDENKER

Kölscher Klüngel Punk

CHEFDENKER